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In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg

Städteranking 2026

München auf Rang 24

München teilt sich mit Leipzig den 24. Platz. Gegenüber dem Vorjahr steigt die Lebenszufriedenheit deutlich von 6,84 auf 6,98 Punkte, was München im Ranking um drei Plätze nach vorn bringt. Bei der objektiven Lebensqualität schneidet München mit Rang 10 deutlich besser ab. Die Stadt verfügt über hohen Wohlstand, geringe Arbeitslosigkeit, sehr niedrige Kriminalität und wenige Schulabbrecher. Dennoch liegt die subjektive Lebenszufriedenheit spürbar darunter, weshalb München zu den Underperformern zählt.

Die Gründe dafür liegen vor allem im Bereich Wohnen und Haushaltsstruktur. Die Mieten gehören zu den höchsten im Städtevergleich, die Wohnfläche pro Kopf ist knapp, und viele Menschen leben allein. Hinzu kommen ein hohes Durchschnittsalter und wenige Eheschließungen, was die soziale Dynamik der Stadt abschwächt. Die Zufriedenheitsverteilung hat sich vor allem verbessert, weil der Anteil der Unzufriedenen deutlich von 12,5 auf 7,5 Prozent fiel und inzwischen unter dem Durchschnitt der 40 Großstädte liegt. Allerdings bleibt der Anteil der der Hochzufriedenen mit 41,5 Prozent unverändert und fällt im Städtevergleich eher niedrig aus

Erfurt ist in diesem Jahr die glücklichste Großstadt Deutschlands, während Rostock mit großem Abstand das Schlusslicht bildet. Insgesamt nimmt die Lebenszufriedenheit in den deutschen Großstädten weiter zu, allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren. Einwohner westdeutscher Städte sind zufriedener als die ostdeutscher, während süddeutsche Großstädte trotz höheren Wohlstands schlechter abschneiden. Insgesamt nähert sich die Lebenszufriedenheit in den Großstädten einem stabilen Niveau an.

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