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In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg

Städteranking 2026

Erfurt ist in diesem Jahr die glücklichste Großstadt Deutschlands, während Rostock mit großem Abstand das Schlusslicht bildet. Insgesamt nimmt die Lebenszufriedenheit in den deutschen Großstädten weiter zu, allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren. Einwohner westdeutscher Städte sind zufriedener als die ostdeutscher, während süddeutsche Großstädte trotz höheren Wohlstands schlechter abschneiden. Insgesamt nähert sich die Lebenszufriedenheit in den Großstädten einem stabilen Niveau an.

    • 7.682

Aachen zählt auch 2026 zu den glücklichsten Großstädten Deutschlands: Mit unveränderten 7,33 Punkten erreicht die Stadt Rang 6 im aktuellen Städteranking. Während die Lebenszufriedenheit in Nordrhein-Westfalen insgesamt gestiegen ist, bleibt das Glücksniveau in Aachen stabil. Auffällig ist dabei, dass die Stadt trotz einer Verschlechterung bei den objektiven Lebensqualitätsindikatoren weiterhin deutlich besser abschneidet, als es Einkommen, Gesundheitsversorgung oder wirtschaftliche Kennzahlen erwarten lassen.

    • 216

Augsburg zählt 2026 zu den glücklichsten Großstädten Deutschlands und verbessert sich mit 7,42 Punkten auf Rang 2. Damit zieht die Fuggerstadt an Düsseldorf vorbei und liegt erneut deutlich vor den anderen bayerischen Großstädten München und Nürnberg. Obwohl Augsburg bei den objektiv messbaren Lebensqualitätsindikatoren nur Rang 11 erreicht, fällt die subjektive Lebenszufriedenheit deutlich höher aus – die Stadt zählt damit zu den „Overperformern“ im Städteranking.

    • 224

Berlin steigert seine Lebenszufriedenheit 2026 auf 6,71 Punkte und verbessert sich damit um zwei Plätze auf Rang 35 (gemeinsam mit Nürnberg). Dennoch bleibt die Hauptstadt klar unter dem Durchschnitt der 40 Großstädte (7,02). An der Spitze steht Erfurt mit 7,74 Punkten. Bei der objektiven Lebensqualität – gemessen an Faktoren wie Einkommen, Gesundheitsversorgung oder Grünflächen – landet Berlin sogar nur auf Rang 38. Die Berlinerinnen und Berliner sind damit leicht zufriedener, als es die statistischen Rahmenbedingungen erwarten lassen. Wer hätte den Berlinern den Optimismus eines „Overperformers“ zugetraut?

    • 182

Bielefeld erreicht im Städteranking 2026 erneut 7,01 Punkte und behauptet damit stabil Rang 22. Besonders bemerkenswert ist, dass Bielefeld bei der objektiven Lebensqualität den ersten Platz unter allen 40 Großstädten einnimmt. Obwohl auch die Lebenszufriedenheit leicht gestiegen ist, bleibt sie doch weit hinter den guten objektiven Rahmenbedingungen zurück, weshalb die Stadt zu den Underperformern zählt.

    • 222

Bochum erreicht 6,95 Punkte und liegt damit auf Rang 28. Obwohl die Lebenszufriedenheit leicht gestiegen ist, rutscht die Stadt im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze ab und liegt nun knapp hinter Braunschweig, aber vor Dortmund. Bei der objektiven Lebensqualität belegt Bochum Rang 23, bleibt jedoch ein Underperformer, da die subjektive Zufriedenheit hinter den objektiven Wohlstandsindikatoren zurückbleibt.

    • 118

Bonn präsentiert sich 2026 mit einem insgesamt positiven Bild. Die objektiven Rahmenbedingungen sprechen klar für die Stadt: überdurchschnittliche Einkommen, eine starke wirtschaftliche Basis, wenig Überschuldung, eine sehr gute Gesundheitsversorgung und eine niedrige Schulabbrecherquote. Auch die hohe Zahl an Eheschließungen deutet auf eine stabile soziale Struktur hin.

    • 173

Braunschweig erreicht 6,96 Punkte und verbessert sich damit um sieben Plätze auf Rang 27. Besonders stark schneidet die Stadt bei der objektiven Lebensqualität ab und belegt hier Rang 6 im Vergleich der Großstädte. Trotz sehr guter Rahmenbedingungen fällt die subjektive Zufriedenheit somit schlechter aus als statistisch zu erwarten wäre – Braunschweig gilt damit als klassischer „Underperformer“.

    • 136

Die Lebenszufriedenheit der Bremer ist 2026 zwar gestiegen, doch weil andere Städte stärker zulegen, fällt Bremen im Ranking um einen Platz auf Rang 32 zurück. Bei der objektiven Lebensqualität erreicht Bremen Rang 20. Die Bremer sind damit unzufriedener, als es die objektiven Bedingungen erwarten lassen – ein typischer „Underperformer“.

    • 143

Chemnitz erreicht 2026 7,12 Punkte und belegt damit Rang 17. Die Lebenszufriedenheit steigt leicht um 0,02 Punkte, während die Stadt im Ranking einen Platz verliert. Im ostdeutschen Vergleich schneidet Chemnitz weiterhin gut ab. Die Menschen sind zufriedener, als es die messbaren Wohlstandsindikatoren erwarten lassen. Chemnitz zählt damit zu den Overperformern.

    • 156

Mit 6,90 Punkten erreicht Dortmund Rang 30 und verliert gegenüber dem Vorjahr fünf Plätze. Die Lebenszufriedenheit steigt 2026 zwar leicht, doch angesichts deutlicherer Zuwächse in anderen Städten reicht dieser Anstieg nicht, um den Rückfall im Ranking zu verhindern. Bei der messbaren Lebensqualität belegt Dortmund den letzten Platz unter den 40 Großstädten. Die Dortmunder bewerten ihr Leben demnach deutlich positiver, als es die statistischen Rahmenbedingungen erwarten lassen. Damit zählt die Stadt weiterhin zu den „Overperformern“.

    • 114

Dresden erreicht 2026 6,86 Punkte und liegt damit auf Rang 31 des Städterankings – weiterhin im unteren Mittelfeld. Zwar steigt die Lebenszufriedenheit leicht von 6,81 auf 6,86 Punkte, doch weil andere Städte stärker zulegen, fällt Dresden im Ranking um zwei Plätze zurück. An der Spitze steht Erfurt (7,74), Schlusslicht bleibt Rostock (5,80).

    • 143

Duisburg überrascht auch 2026 mit einer weiterhin hohen Lebenszufriedenheit: Mit 7,27 Punkten erreicht die Stadt Rang 9 im Städteranking der 40 Großstädte und verbessert sich damit erneut leicht gegenüber dem Vorjahr. Damit behauptet sich Duisburg trotz strukturell schwieriger Ausgangslage stabil in den Top 10.

    • 178

Düsseldorf behauptet mit 7,41 Punkten Rang 3 im Städteranking 2026 und zählt damit erneut zu den glücklichsten Großstädten Deutschlands. Die Lebenszufriedenheit ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Auffällig bleibt, dass die Düsseldorfer deutlich zufriedener sind, als es die objektiv messbare Lebensqualität erwarten lässt: Im Ranking der Wohlfahrtsindikatoren verbessert sich die Stadt zwar deutlich auf Rang 18, zählt damit aber weiterhin eher zum Mittelfeld.

    • 209

Mit 7,74 Punkten ist Erfurt 2026 die glücklichste Großstadt Deutschlands und verbessert sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Besonders auffällig ist der starke Rückgang der Unzufriedenen: Ihr Anteil hat sich innerhalb eines Jahres von 5,6 auf nur noch 2,8 Prozent halbiert – ein zentraler Grund für den Sprung von Rang 6 auf Platz 1.

    • 557

Essen verbessert sich im Städteranking 2026 deutlich und steigt mit 7,09 Punkten auf Rang 19 – vier Plätze höher als im Vorjahr. In der objektiven Lebensqualität erreicht Essen lediglich Rang 34. Die Zufriedenheitsverteilung hat sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessert: 45,6 Prozent der Bevölkerung zählen inzwischen zu den Hochzufriedenen. Gleichzeitig ist der Anteil der Unzufriedenen deutlich auf 7,3 Prozent gesunken (Vorjahr: 9,1 Prozent).

    • 100

Frankfurt am Main fällt 2026 mit 6,51 Punkten auf Rang 38 zurück. Die Lebenszufriedenheit sinkt deutlich gegenüber dem Vorjahr und die Stadt verliert drei Plätze im Ranking. Bei der objektiven Lebensqualität – gemessen an Faktoren wie Einkommen, Gesundheitsversorgung oder Grünflächen – erreicht Frankfurt Rang 16. Die Frankfurter sind damit spürbar unzufriedener, als es die starken strukturellen Voraussetzungen erwarten lassen. Frankfurt wird so zum „Underperformer“.

    • 161

Freiburg fällt 2026 mit 6,97 Punkten auf Rang 26 zurück und verliert damit fünf Plätze. Die Lebenszufriedenheit sinkt leicht, weil die Anzahl der Unzufriedenen steigt. Insgesamt zeigt Freiburg 2026 ein gedämpftes Stimmungsbild – trotz objektiv hervorragender Voraussetzungen.

    • 155

Gelsenkirchen verbessert sich leicht auf 6,81 Punkte, bleibt im Städteranking 2026 jedoch auf Rang 34. Die Stadt liegt damit weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt der 40 Großstädte (7,02) und unter dem NRW Wert (7,13). Bei der objektiven Lebensqualität – gemessen an Faktoren wie Einkommen, Gesundheitsversorgung oder Grünflächen – erreicht Gelsenkirchen Rang 37. Die Einwohner sind damit etwas zufriedener, als es die statistischen Bedingungen erwarten lassen – ein typischer „Overperformer“.

    • 72

Halle (Saale) verbessert sich im Städteranking 2026 und erreicht mit 7,17 Punkten Rang 12 unter den 40 größten Städten Deutschlands. Damit liegt die Stadt weiterhin über dem Großstadtdurchschnitt und gehört auch im ostdeutschen Vergleich zu den Städten mit besonders hoher Lebenszufriedenheit. Auffällig ist dabei vor allem der weiter gestiegene Anteil der Hochzufriedenen: Mehr als jede zweite Person in Halle bewertet die eigene Lebenszufriedenheit mit 8 bis 10 Punkten.

    • 175

Hamburg erreicht im Städteranking 2026 einen Zufriedenheitswert von 7,20 Punkten und belegt damit Rang 10, gemeinsam mit Münster. In der objektiven Lebensqualität liegt Hamburg im oberen Mittelfeld. Die Hamburger sind damit zufriedener, als es die messbaren Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 175

Hannover verbessert sich 2026 spürbar und klettert um drei Plätze auf Rang 29. Die Lebenszufriedenheit steigt deutlich von 6,77 auf 6,91 Punkte. Das liegt vor allem daran, dass der Anteil der sehr Unzufriedenen in der Bevölkerung stark zurückgeht. Bei den objektiv messbaren Wohlfahrtsindikatoren gehört Hannover sogar zu den Top Ten (Rang 7). Die Einwohner sind damit weniger zufrieden, als es die starken strukturellen Bedingungen erwarten lassen – ein klassischer „Underperformer“.

    • 163

Trotz eines leichten Rückgangs der Lebenszufriedenheit auf 6,57 Punkte verbessert sich Karlsruhe um einen Platz auf Rang 37. Bei der objektiven Lebensqualität – gemessen an Faktoren wie Einkommen, Gesundheitsversorgung oder Grünflächen – belegt Karlsruhe jedoch Rang 2. Damit ist Karlsruhe der größte „Underperformer“ im Städteranking, weil die subjektive Einschätzung des Lebensglücks bei seinen Einwohnern sehr stark von den objektiven guten Indikatoren abweicht.

    • 210

Kassel kann seine Spitzenposition aus dem Vorjahr nicht halten: Nach Rang 1 fällt die Stadt 2026 mit 7,16 Punkten auf Rang 13 zurück – punktgleich mit Mannheim. Die Lebenszufriedenheit sinkt spürbar um 0,28 Punkte. Trotz guter objektiver Lebensqualität (Rang 12) zeigt Kassel ein leicht gedämpftes Stimmungsbild.

    • 167

Kiel gehört erneut zu den lebenswertesten Großstädten Deutschlands: Im Städteranking 2026 verbessert sich die Stadt deutlich von Rang 12 auf Rang 5 und zählt damit wieder zur Spitzengruppe unter den 40 größten Städten des Landes. Auffällig ist dabei vor allem die hohe Zufriedenheit der Kielerinnen und Kieler mit ihrem eigenen Leben. Während Kiel bei der subjektiven Lebenszufriedenheit Rang 5 erreicht, liegt die Stadt bei den objektiven Rahmenbedingungen lediglich auf Rang 21. Damit bleibt Kiel ein sogenannter „Overperformer“ – die Menschen bewerten ihre Lebensqualität also deutlich positiver, als es Faktoren wie Einkommen, Infrastruktur oder Wohnsituation vermuten lassen würden.

    • 172

Köln verbessert sich 2026 deutlich und steigt mit 7,06 Punkten auf Rang 20 – vier Plätze höher als im Vorjahr. Die Lebenszufriedenheit legt um 0,15 Punkte zu. Die Zufriedenheitsverteilung hat sich spürbar verbessert. Der Anteil der Hochzufriedenen steigt von 41,7 auf 45,4 Prozent, während der Anteil der Unzufriedenen leicht auf 9,2 Prozent sinkt. Insgesamt zeigt Köln eine positive Dynamik.

    • 156

Krefeld gehört auch 2026 zu den glücklichsten Großstädten Deutschlands: Mit 7,37 Punkten erreicht die Stadt Rang 4 im bundesweiten Städteranking und bleibt damit klar in den Top Five. Dennoch zeigt sich ein leichter Dämpfer: Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit sinkt minimal um 0,02 Punkte, und im Ranking verliert Krefeld zwei Plätze. Während die Nachbarstadt Düsseldorf ihre Werte steigern kann und Rang 3 verteidigt, fällt Krefeld etwas zurück.

    • 184

Leipzig erlebt 2026 einen spürbaren Rückschritt (minus 0,13 Punkte) in der Lebenszufriedenheit, denn im Vorjahr belegte die Stadt noch Rang 15. Leipzig bleibt aber ein klarer Overperformer, weil die Menschen weiterhin zufriedener sind, als es die objektiven Lebensbedingungen erwarten lassen. Leipzig profitiert von guter Luftqualität, vielen Stadtparks und einem vergleichsweise guten Fahrradklima, die das alltägliche Wohlbefinden stärken.

    • 181

Lübeck kann sein Glücksniveau 2026 leicht steigern: Mit 7,11 Punkten behauptet die Stadt Rang 18 im Städteranking und verbessert sich um 0,05 Punkte gegenüber dem Vorjahr. Die Stadt bleibt ein klarer Overperformer: Die Menschen sind deutlich zufriedener, als es die strukturellen Bedingungen erwarten lassen.

    • 101

Magdeburg macht 2026 einen deutlichen Schritt nach vorn. Die Lebenszufriedenheit steigt von 6,80 auf 6,99 Punkte, und die Stadt verbessert sich im Städteranking von Rang 30 auf Rang 23. Die Zufriedenheitsverteilung hat sich klar verbessert. Der Anteil der Hochzufriedenen steigt deutlich und der Anteil der Unzufriedenen sinkt auf 8,1 Prozent.

    • 103

Mainz verbessert 2026 seine Lebenszufriedenheit spürbar. Mit 7,14 Punkten und Rang 16 steigt die Stadt im Städteranking um vier Plätze. Ein Grund ist die deutlich positivere Zufriedenheitsverteilung. Besonders stark ist der Anstieg der Hochzufriedenen: Ihr Anteil wächst von 46,0 auf 54,8 Prozent, ein Plus von 8,8 Prozentpunkten. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Unzufriedenen deutlich von 14,2 auf 10,2 Prozent.

    • 143

Mannheim erreicht 2026 7,16 Punkte und belegt damit Rang 13 im Städteranking – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Im regionalen Vergleich liegt die Stadt deutlich vor ihren Nachbarn: Frankfurt (6,51), Karlsruhe (6,57) und Wiesbaden (6,50). Obwohl Mannheim bei der objektiven Lebensqualität nur Rang 26 erzielt, bewerten die Menschen ihr Leben deutlich besser.

    • 134

Mönchengladbach klettert im Glücksranking 2026 weiter nach oben und erreicht mit 7,31 Punkten nun Rang 7 unter den 40 deutschen Großstädten. Nur 5,3 Prozent der Einwohner bezeichnen sich als unzufrieden, was deutlich unter dem Durchschnittswert von allen Großstädten (8,6 Prozent) liegt. Zudem zählt mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51,6 Prozent) zu den Hochzufriedenen, also jenen, die ihr Leben mit 8, 9 oder 10 Punkten bewerten. Beide Werte haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert.

    • 126

München teilt sich mit Leipzig den 24. Platz. Gegenüber dem Vorjahr steigt die Lebenszufriedenheit deutlich von 6,84 auf 6,98 Punkte, was München im Ranking um drei Plätze nach vorn bringt. Bei der objektiven Lebensqualität schneidet München mit Rang 10 deutlich besser ab. Die Stadt verfügt über hohen Wohlstand, geringe Arbeitslosigkeit, sehr niedrige Kriminalität und wenige Schulabbrecher. Dennoch liegt die subjektive Lebenszufriedenheit spürbar darunter, weshalb München zu den Underperformern zählt.

    • 147

Münster gehört 2026 weiterhin zu den zufriedensten Großstädten Deutschlands, auch wenn die Stadt im Ranking leicht zurückfällt. Mit 7,20 Punkten erreicht Münster Rang 10 und liegt damit gleichauf mit Hamburg. Trotz exzellenter objektiver Lebensbedingungen (Rang 3) bleibt die subjektive Zufriedenheit hinter den messbaren Verhältnissen zurück. Münster gilt als Underperformer.

    • 221

Nürnberg verbessert sich 2026 auf 6,71 Punkte, bleibt aber weiterhin klar unter dem Durchschnitt der 40 Großstädte (7,02). Nürnberg teilt sich Rang 35 mit Berlin und ist damit die bayerische Großstadt mit dem niedrigsten Zufriedenheitswert. Augsburg und München schneiden deutlich besser ab. Die wirtschaftlichen und sicherheitsbezogenen Indikatoren sprechen eigentlich für Nürnberg: Beschäftigung, BIP und Steuereinnahmen liegen auf solidem Niveau, die Zahl der Straftaten ist vergleichsweise niedrig, und auch Wohnungseinbrüche kommen seltener vor als in vielen anderen Großstädten. Positiv wirken zudem kurze Pendeldistanzen und eine moderate Mietpreisentwicklung. Die Nürnberger sind damit spürbar unzufriedener, als es die objektiven Bedingungen erwarten lassen – ein typischer „Underperformer“.

    • 105

Oberhausen gehört 2026 zu den Gewinnern des Städterankings: Mit 7,30 Punkten verbessert sich die Stadt um weitere 0,10 Punkte und erreicht Rang 8 unter den 40 deutschen Großstädten. Damit zieht Oberhausen an der Nachbarstadt Duisburg vorbei und etabliert sich erstmals in den Top 10 des Rankings. Die Lebenszufriedenheit fällt dabei deutlich höher aus, als es die objektiven Lebensbedingungen erwarten lassen.

    • 155

Rostock bleibt 2026 die unglücklichste Großstadt Deutschlands. Mit 5,80 Punkten fällt die Lebenszufriedenheit erneut deutlich und der Abstand zu anderen Städten wächst weiter. Dabei liegt Rostock bei den objektiven Lebensqualitätsindikatoren – von Einkommen über Gesundheitsversorgung bis Grünflächen – immerhin im Mittelfeld. Die Stadt ist damit ein klarer „Underperformer“: Die Menschen sind deutlich unzufriedener, als es die statistischen Rahmenbedingungen erwarten lassen.

    • 252

Stuttgart fällt im Städteranking 2026 trotz eines leichten Anstiegs der Lebenszufriedenheit auf 7,04 Punkte um zwei Plätze zurück und landet auf Rang 21. Während die Stadt in der objektiven Lebensqualität einen starken 8. Platz erreicht, bleibt die subjektive Zufriedenheit erneut hinter den Rahmenbedingungen zurück – Stuttgart gilt damit weiterhin als Underperformer.

    • 140

Wiesbaden verbessert sich 2026 leicht, bleibt mit 6,50 Punkten aber weiterhin auf Rang 39 und damit im unteren Bereich des Städterankings. Bei der objektiven Lebensqualität erreicht die Stadt immerhin Rang 15. Die Wiesbadener sind damit deutlich unzufriedener, als es die objektiven Bedingungen erwarten lassen. Wiesbaden gilt somit als „Underperformer“.

    • 181

Während viele andere Großstädte in NRW deutliche Zuwächse verzeichnen, stagniert die Lebenszufriedenheit in Wuppertal bei 6,82 Punkten, weshalb die Stadt im Ranking um 5 Plätze auf Rang 33 zurückfällt. Die Zufriedenheitsverteilung bleibt in Wuppertal stark von mittleren Werten geprägt: 54,5 Prozent zählen zu den mäßig Zufriedenen – deutlich mehr als im Großstadt- und NRW Vergleich. Der Anteil der Hochzufriedenen steigt leicht auf 37,3 Prozent, bleibt aber weiterhin klar unter den Referenzwerten. Positiv ist der Rückgang der Unzufriedenen auf 8,2 Prozent.

    • 92
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