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In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg

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Die höchste Lebenszufriedenheit findet sich in Städten, die familiär, beschaulich, sicher und grün geblieben sind. Hohe Einkommen und Wirtschaftskraft spielen für das Lebensglück nur eine untergeordnete Rolle. Reiche Städte wie München sind nur im Mittelfeld, ärmere wie Erfurt stehen an der Spitze. Am wichtigsten für die Lebenszufriedenheit ist die städtische Familien- und Bildungspolitik, gefolgt von einer guten Gesundheitsversorgung. Kassel ist die glücklichste Stadt Deutschlands, Rostock die unglücklichste der 40 größten Städte.

    • 73.570

Die Kaiserstadt Aachen ist mit 7,33 Punkten die drittglücklichste Großstadt in Deutschland (> 200.000 Einwohner). Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen, liegt Aachen im Städtevergleich nur im unteren Mittelfeld. Die Aachener sind somit mit ihrem Leben zufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 1.239

Augsburg ist mit 7,20 Punkten eines der glücklichsten Großstädte Deutschlands und liegt auf Rang 7 im Städteranking. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen, ist die Fuggerstadt in vielem überdurchschnittlich, vor allem die geringe Kriminalität, der gute Arbeitsmarkt sowie die starke Gesundheitsversorgung.

    • 764

Berlin landet in der Lebenszufriedenheit auf einem unbefriedigenden 37. Platz (6,48 Punkte). Die anderen Stadtstaaten Hamburg (7,05; Rang 12) und Bremen (6,64; Rang 30) schneiden besser ab. Weniger als ein Drittel der Berliner gibt an, mit seinem Leben hochzufrieden zu sein. Dagegen ist der Anteil an Unzufriedenen hoch. Die Berliner sind mit ihrem Leben deutlich unzufriedener als aufgrund der objektiven Wohlfahrtsindikatoren – wie Selbständigenquote, Wirtschaftskraft – zu erwarten wäre.

    • 834

Bielefeld liegt in der Lebenszufriedenheit mit 6,83 Punkten und dem 20. Rang im Mittelfeld des Großstädterankings. Bei der Lebensqualität, gemessen z.B. an Einkommen oder Grünflächen, liegt Bielefeld im Städtevergleich im unteren Mittelfeld (Platz 30 von 40). Die Bielefelder sind somit mit ihrem Leben zufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 437

Die Lebenszufriedenheit der Bochumer liegt im unteren Mittelfeld auf Rang 27 (6,65 Punkte). Auch bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen, Wertschöpfung) liegt die Stadt im Durchschnitt. Die Bochumer sind somit in etwa so zufrieden wie es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Über die Hälfte (55 %) geben an, dass sie mit ihrem Leben mäßig zufrieden sind, unzufrieden sind vor allem Ältere.

    • 359

Bonn kommt mit einer Lebenszufriedenheit von 6,91 Punkten nur ins Mittelfeld (Rang 17). Bei der Lebensqualität (z.B. Kaufkraft, Bildung) liegt Bonn aber im Städtevergleich in den „Top Ten“ (Rang 6). Die Bonner sind somit unzufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Ein hoher Anteil von 13,4 Prozent gibt an unzufrieden zu sein, bei den über 60-Jährigen ist es sogar jeder vierte.

    • 520

Die Einwohner von Braunschweig berichten von einer geringen Lebenszufriedenheit (6,49) und landen damit nur auf Rang 36. Im Gegensatz dazu liegt Braunschweig bei der Lebensqualität, beispielsweise der Wirtschaftskraft, im Städtevergleich in den „Top Ten“ (Rang 8). Dies bedeutet, dass die Braunschweiger deutlich unzufriedener sind, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren vermuten lassen. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Unzufriedenen (16,4 %), zu denen überwiegend Alleinlebende zählen.

    • 813

Bremen liegt mit 6,64 Punkten auf dem 30. Rang im unteren Mittelfeld des Großstädterankings. Bei der Lebensqualität, gemessen an Wohlfahrtsindikatoren wie Einkommen oder Grünflächen, liegt Bremen im Städtevergleich auf Rang 26 von 40. Die Lebenszufriedenheit der Bremer entspricht somit ungefähr den objektiven Wohlfahrtsindikatoren.

    • 451

Chemnitz liegt im Städtevergleich der Lebenszufriedenheit auf Platz 18 (6,89 Punkte) im Mittelfeld. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Wirtschaftskraft), belegt die Stadt einen mittleren Platz. Die Chemnitzer sind somit mit ihrem Leben in etwa so zufrieden, wie es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Lediglich 7,7 Prozent der Einwohner sind sehr unzufrieden, darunter besonders die Rentner.

    • 403

Dortmund belegt mit 6,77 Punkten in der Lebenszufriedenheit einen Platz (23) im Mittelfeld. Bei der Lebensqualität ( z.B. Einkommen, Arbeitslosenquote) rangiert die Stadt aber im unteren Bereich (Rang 37). Die Dortmunder sind mit ihrem Leben also deutlich zufriedener als aufgrund der objektiven Wohlfahrtsindikatoren zu erwarten wäre. Die meisten Dortmunder sind mäßig zufrieden. Sowohl bei der Anzahl der Hochzufriedenen als auch der Unzufriedenen liegt Dortmund im Durchschnitt.

    • 357

Dresden liegt mit 6,64 Punkten in der Lebenszufriedenheit auf Rang 28 und somit im unteren Mittelfeld des Großstädterankings. Im Vergleich dazu schneiden die beiden anderen Großstädte Sachsens, Leipzig und Chemnitz, deutlich besser ab. Bei der Lebensqualität, beispielsweise der Wirtschaftskraft, steht Dresden jedoch weitaus besser da. Dies zeigt, dass die Dresdner mit ihrem Leben unzufriedener sind, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren vermuten lassen.

    • 483

Duisburg ist eine Überraschung: Mit Platz 13 und 6,99 Punkten in der Lebenszufriedenheit liegt die Stadt weit vorne. Dies ist besonders bemerkenswert, da Duisburg bei der Lebensqualität (z.B. Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger) sehr schlecht abschneidet. Die Duisburger sind somit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als aufgrund der objektiven Wohlfahrtsindikatoren zu erwarten wäre. Die Stadt schafft es, den Anteil an hochzufriedenen Bewohnern (44,3 %) groß und den Anteil sehr Unzufriedener (9,4 %) niedrig zu halten.

    • 578

Düsseldorf ist mit 7,19 Punkten eine der glücklichsten Großstädte Deutschlands. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen) liegt Düsseldorf unter den „Top Ten“. Damit gelingt es dieser Großstadt über 500.000 Einwohnern, die hohe Lebensqualität auch in Lebensglück umzuwandeln. Städte wie Stuttgart, Frankfurt, Berlin oder München sind unzufriedener als ihre Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Fast die Hälfte der Düsseldorfer sind mit ihrem Leben hochzufrieden und kaum jemand ist wirklich unzufrieden (nur 5,9 %).

    • 582

Erfurt ist die zweitglücklichste Großstadt in Deutschland (> 200.000 Einwohner). Die Hauptstadt Thüringens weist eine Lebenszufriedenheit von 7,36 Punkten auf und liegt damit 0,64 Punkte über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 6,72 Punkten. Die Erfurter sind auch deutlich glücklicher als der thüringische Landesdurchschnitt.

    • 1.313

Essen belegt in der Lebenszufriedenheit mit 6,64 Punkten Platz 29 im unteren Mittelfeld. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Wirtschaftskraft) liegt die Stadt im unteren Mittelfeld. Die ehemals größte Bergbaustadt Europas steckt immer noch im Strukturwandel. Städte im Ruhrgebiet weisen insgesamt geringere Zufriedenheitswerte auf als Regionen an den „Rändern“ wie Münster oder Aachen.

    • 353

Frankfurt am Main liegt mit 6,55 Punkten und dem 34. Rang im unteren Bereich des Großstädterankings in Bezug auf Lebenszufriedenheit. Bei der Lebensqualität, gemessen an Indikatoren wie Kaufkraft und Infrastruktur, liegt Frankfurt jedoch im oberen Mittelfeld (Rang 12). Dies zeigt, dass die Frankfurter mit ihrem Leben deutlich unzufriedener sind, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren vermuten lassen. Frankfurt hat unterdurchschnittlich viele Hochzufriedene und einen hohen Anteil an Unzufriedenen (16,9 %) – ein typisches Merkmal für Städte, die unzufriedener sind, als sie sein müssten.

    • 503

Freiburg zählt zu den lebenswertesten Städten Deutschlands. Die Stadt ist jung, studentisch, familienfreundlich und hat eine exzellente Gesundheitsversorgung. Dennoch liegen die Freiburger mit einer Lebenszufriedenheit von 6,80 Punkten nur auf Platz 22 des Rankings. Bei der Lebensqualität, also bei Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen liegt Freiburg aber an der Spitze. Die hohe Lebensqualität schlägt somit kaum auf die Lebenszufriedenheit durch.

    • 711

Die Lebenszufriedenheit von Gelsenkirchen liegt weit unten auf Rang 35 (6,54 Punkte) im Großstädtevergleich. Zur schlechten Stimmung tragen der niedrige Wohlstand und die hohe Arbeitslosigkeit bei. Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen, schneidet Gelsenkirchen noch schlechter ab (Rang 39). Die Gelsenkirchener sind somit leicht zufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 359

Halle (Saale) ist mit 7,16 Punkten eine der glücklichsten Großstädte Deutschlands (Rang 9). Allerdings hat Halle bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen, Produktivität, Privatschulden) große Schwächen wie die meisten ostdeutschen Städte. Die Hallenser sind somit mit ihrem Leben deutlich zufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Sie sind „Overperformer“.

    • 787

Hamburg liegt mit einem Zufriedenheitswert von 7,05 Punkten auf dem 12. Platz und im oberen Mittelfeld. Im Vergleich mit Bremen (6,64) und Berlin (6,48) brilliert der Stadtstaat. Hamburg ist eine „pulsierende Stadt“ mit allen Vor- und Nachteilen: Wirtschaftskraft und Wohlstand sind hoch, es gibt aber lange Staus, hohe Mieten, viele Straftaten. Ein Glücksfaktor wird erfüllt: Der Anteil der Unzufriedenen ist mit 6,4 % sehr gering, nur wenige Städte – wie z.B. das erstplatzierte Kassel – haben einen geringeren Anteil.

    • 615

Hannover liegt in der Lebenszufriedenheit nur auf Rang 32. Aber bei der Lebensqualität, also bei Indikatoren wie z.B. Wirtschaftskraft oder Arbeitsmarkt steht die Stadt weitaus besser da. Die Hannoveraner sind somit mit ihrem Leben unzufriedener als es die objektiv Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Das liegt daran, dass die Stadt viele Unzufriedene und einen unterdurchschnittlichen Anteil an Hochzufriedenen hat.

    • 668

Karlsruhe ist die Stadt der Extreme: Bei der subjektiven Lebenszufriedenheit liegt die Stadt auf dem vorletzten Platz 39. Aber bei der objektiven Lebensqualität, wie Einkommen oder Fahrradwege, ist Karlsruhe Top. Das Lebensglück kann somit mit der objektiven Lebensqualität nicht Schritt halten. Nur ein Drittel der Karlsruher ist hochzufrieden, im Durchschnitt der Städte sind es 42 Prozent.

    • 1.678

Kassel ist die glücklichste Großstadt (> 200.000 Einwohner) Deutschlands. Die nordhessische Stadt ist glücklicher als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen erwarten lassen. In den wichtigen Bereichen Bildung, Freizeit- und Kulturangebot und die Umweltqualität liegt Kassel im oberen Mittelfeld.

    • 2.745

Mit einem 4. Platz schneidet Kiel (7,32 Punkte) in der Lebenszufriedenheit unter den 40 größten Städten Deutschlands sehr gut ab. Das Glücksniveau der Landeshauptstadt liegt 0,42 Punkte über dem von Schleswig-Holstein, das seit Jahren Spitzenreiter der Bundesländer ist. Bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen oder Beschäftigung) ist Kiel nur Durchschnitt. Die Kieler sind somit mit ihrem Leben zufriedener als es die Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 924

Die Kölner sind nur mäßig mit ihrem Leben zufrieden. Auch bei den objektiven Wohlfahrtsindikatoren liegen sie im Mittelfeld. Wegen der guten Nahversorgung mit Grundschulen und den vielen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten lockt Köln junge Menschen an. Ein großes Plus ist das starke Zusammengehörigkeitsgefühl in der Domstadt. Misslich für das Kölner Gemüt ist allerdings, dass die Nachbarstadt Düsseldorf eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit aufweist.

    • 522

Krefeld ist mit 7,28 Punkten die fünftglücklichste Großstadt in Deutschland (>200.000 Einwohner). Bei der Lebensqualität (z.B Einkommen, Arbeitslosigkeit, Schulden) liegt Krefeld jedoch am unteren Ende. Die Krefelder sind somit mit ihrem Leben deutlich zufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Positiv sticht die gute Wohnsituation hervor: In kaum einer anderen Stadt leben so viele Menschen in Ein- oder Zweifamilienhäusern mit einem schönen Garten.

    • 1.326

Leipzig erreicht mit einer Lebenszufriedenheit von 7,06 Punkten Platz 11 im Ranking und verpasst so knapp die „Top Ten“. Bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen), liegt Leipzig im Mittelfeld. Die Leipziger sind somit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Ein hoher Anteil an Hochzufriedenen und wenige Unzufriedene (7,4 % gegenüber 10,6 % im Städtedurchschnitt) katapultiert Leipzig vor Chemnitz und Dresden.

    • 559

Mit 6,62 Punkten landet Lübeck bei der Lebenszufriedenheit auf dem 31. Rang. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Wirtschaftskraft), liegt die Stadt im unteren Mittelfeld. Die Lübecker sind somit mit ihrem Leben so zufrieden wie es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Im Vergleich mit den benachbarten Städten Hamburg und Kiel fällt Lübeck allerdings deutlich zurück.

    • 505

Magdeburg belegt mit 6,67 Punkten Platz 25 im unteren Mittelfeld. Auch bei der Lebensqualität (z.B. Einkommen), liegt die Stadt im Mittelfeld. Die Magdeburger sind somit mit ihrem Leben etwa genauso zufrieden wie es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Nur 37,8 % geben an, mit dem Leben hochzufrieden zu sein. Im Bundesland Sachsen-Anhalt liegt dieser Anteil mit 45 % deutlich höher.

    • 344

Mainz liegt mit 6,82 Punkten auf Platz 21 und im Mittelfeld des Städterankings. Das ist ein schlechtes Ergebnis, gemessen an objektiven Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Wirtschaftskraft, denn hier weist Mainz deutlich überdurchschnittliche Werte auf. Die Mainzer sind somit mit ihrem Leben unzufriedener als es die objektiv verfügbaren Daten erwarten lassen.

    • 467

Im Städtervergleich der Lebenszufriedenheit belegt Mannheim mit 6,96 Punkten den 15. Rang und befindet sich damit im Mittelfeld. Bei der Lebensqualität, gemessen an Faktoren wie Einkommen und Grünflächen, liegt Mannheim ebenfalls auf einem mittleren Rang. Die messbare Lebensqualität entspricht somit in etwa der subjektiven Lebenszufriedenheit. Im Vergleich zu Baden-Württemberg und dem gesamtdeutschen Durchschnitt gibt es in Mannheim insgesamt mehr hochzufriedene und weniger unzufriedene Personen.

    • 448

Mönchengladbach belegt mit 7,08 Punkten im Städtervergleich der Lebenszufriedenheit einen guten 10. Platz. Bei der Lebensqualität, wie z.B. Einkommen oder Grünflächen, liegt Mönchengladbach aber am Ende des Rankings (Rang 38). Die Mönchengladbacher sind somit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Im Vergleich zu anderen Städten in Nordrhein-Westfalen ist das Wohlbefinden in Mönchengladbach hoch.

    • 489

München belegt in der Lebenszufriedenheit mit 6,75 Punkten lediglich Platz 24 der deutschen Großstädte. Beim Lebensglück landet die Stadt mit Herz also nur im Mittelfeld, doch bei der Lebensqualität wie z.B. Einkommen oder Wirtschaftskraft, steht München im Städtevergleich an der Spitze. Die Münchner sind somit mit ihrem Leben unzufriedener als es die Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 711

Münster belegt mit 7,24 Punkten im Städtevergleich den sechsten Rang. Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen oder Grünflächen, liegt Münster ebenfalls in der Spitzengruppe (Rang 5). Die Münsteraner sind somit in etwa so zufrieden mit ihrem Leben wie es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Typisch für Städte unter den Top 10 ist die Kombination aus einem großen Anteil Hochzufriedener und einem geringen Anteil an Unzufriedenen.

    • 881

Nürnberg liegt in der Lebenszufriedenheit auf Rang 33 der 40 größten deutschen Städte. Aber bei der Lebensqualität, also bei Indikatoren wie z.B. Beschäftigungsquote oder Kriminalitätsrate, steht die Stadt weitaus besser da. Die Nürnberger sind somit mit ihrem Leben deutlich unzufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Auffällig ist der niedrige Anteil Hochzufriedener im Vergleich zum restlichen Bayern.

    • 451

Im Städtevergleich der 40 größten deutschen Städte über 200.000 Einwohnern liegt die Lebenszufriedenheit der Oberhausener im oberen Mittelfeld auf Rang 16 (6,96 Punkte). Bei der Lebensqualität (z.B. Kaufkraft, Gesundheit) liegt Oberhausen aber weit hinten auf Platz 36. Die Oberhausener sind somit deutlich zufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Damit gehört Oberhausen – zusammen mit Duisburg – zu den Überraschungen im Ruhrgebiet.

    • 345

Rostock ist die unglücklichste Großstadt Deutschlands (> 200.000 Einwohner). Mit einer Lebenszufriedenheit von 6,36 Punkten ist die Hansestadt um einen Punkt unzufriedener als die glücklichste Großstadt Kassel (7,38). Bei der Lebensqualität, wie z.B. Einkommen oder Grünflächen, liegt Rostock im Städtevergleich im Mittelfeld. Die Rostocker sind somit unzufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 1.013

Stuttgart belegt in der Lebenszufriedenheit den 14. Platz (6,97 Punkte) im oberen Mittelfeld und schneidet damit besser ab als die beiden anderen Großstädte in Baden-Württemberg: Freiburg kommt auf Rang 21, Karlsruhe auf Rang 39. Bei der Lebensqualität (z.B. Kaufkraft) gehört Stuttgart zu den „Top Ten“ und liegt auf Rang 4. Dies zeigt, dass die Stuttgarter mit ihrem Leben unzufriedener sind, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 591

Die hessische Landeshauptstadt liegt mit 6,43 Punkten und dem 38. Rang in der Lebenszufriedenheit am unteren Ende des Großstädterankings. Bei der Lebensqualität, gemessen an Indikatoren wie Einkommen, liegt Wiesbaden hingegen im Mittelfeld (19. Rang von 40). Dies zeigt, dass die Wiesbadener mit ihrem Leben unzufriedener sind, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren vermuten lassen. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Unzufriedenen (19,13 %), der fast doppelt so hoch ist wie im Durchschnitt. Darunter sind überwiegend Alleinlebende mit geringem Einkommen.

    • 867

Die Lebenszufriedenheit in Wuppertal liegt im guten Mittelfeld. Im Vergleich der 40 größten deutschen Städte (> 200.000 Einwohner) kommen die Wuppertaler auf Rang 26 (6,66 Punkte). Bei der Lebensqualität, also bei den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen oder Gesundheitsversorgung rangiert die Stadt im unteren Bereich (Rang 34). Die Wuppertaler sind somit mit ihrem Leben zufriedener als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

    • 375

Die einen sind freundlich und offen, andere zwanghaft oder ängstlich. Persönlich­keits­merk­male formen unser Denken und Handeln. Welche Eigen­schaften machen uns glücklich? Extraversion und Neurotizismus haben die stärkste Vorhersagekraft für Glück und Wohlbefinden.

    • 677

Hohe Kaufpreise, Zinsen und Inflationsraten führten dazu, dass viele Deutsche zuletzt ihren Traum vom Wohneigentum aufgaben. Insgesamt ist die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrer Wohnsituation 2024 stark gesunken. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist für die Zufriedenheit der Bevölkerung wichtig, zeigt eine Sonderstudie des Glücksatlas.

    • 713
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