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In Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg

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Es ist das bekannteste Konzept in der Geschichte der Glücksforschung: 1974 veröffentlichte der amerikanische Ökonom Richard Easterlin sein »Easterlin-Paradoxon«: Amerikas Gesellschaft sei trotz des konstanten wirtschaftlichen Aufschwungs seit 1945 nicht glücklicher geworden. Noch heute ist das Paradoxon von großer Aktualität: Ist Wachstum sinnlos? Warum arbeiten wir so hart, wenn sich das kaum in unserer Glücksbilanz niederschlägt?

    • 210

Innerhalb der letzten zwanzig Jahre hat sich die mittlere Distanz zwischen Wohnsitz und Arbeitsort fast verdoppelt. Auch die Zahl der Pendler ist stark gestiegen. Diese Entwicklung ist schlecht, denn Pendeln trägt erheblich zur Unzufriedenheit bei. Während der Corona-Pandemie ist das Homeoffice populär geworden. Könnte es die Pendellast mildern? Ein Blick auf die Glücksbilanz von Pendlern und Heimarbeitern.

    • 205

Auf einer Tretmühle kann man immer schneller laufen, aber man bewegt sich nicht vom Fleck. So geht es uns auch vielfach beim Konsum: Wir leisten uns immer größere Wohnungen, bessere Autos, ausgefallenere Urlaubsreisen, aber unser Glücksniveau bleibt weitgehend gleich. Mehr Einkommen und Konsum verwandeln sich nicht in mehr Glück. Woran liegt das?

    • 305

Der SKL Glücksatlas 2022 ist da und zeigt, dass sich die Lebenszufriedenheit in Deutschland vom Corona-Tief leicht erholt hat. Frauen und Familien sind wieder glücklicher, Jugendliche haben aber noch Probleme. Neue Krisen wie die Inflation bremsen die Erholung bereits spürbar. Auch der Glücksabstand zwischen Ost- und Westdeutschland weitet sich wieder aus. Schleswig-Holstein ist die zufriedenste Region Deutschlands.

    • 13.889

2023 steht vor der Tür und die Deutschen starten wieder mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Aber welche lohnen sich am ehesten für unser Lebensglück? Am meisten Glück bringt eine gesunde Ernährung. Mit dem Rauchen aufzuhören hat aber seine Tücken.

    • 458

Baden-Württemberg rutscht im Zuge der Pandemie von einer guten Glücksposition ins Mittelfeld ab und bleibt auch 2022 unterdurchschnittlich zufrieden. Während die Zufriedenheit mit der Arbeit und der Familie wieder zunimmt, fällt die Einkommenszufrieden-heit deutlich. Die Inflation macht sich bemerkbar.

    • 1.125

Bayern ist nach Schleswig-Holstein das Glücksland Nummer zwei in Deutschland. Viele junge, gut ausgebildete Einwohner mit gutem Einkommen, junge Familien und eine gute Wirtschaftsstruktur tragen dazu bei. Im Süden ist die Lebenszufriedenheit besonders hoch. Auch Bayern hat die Corona-Pandemie hart getroffen, doch 2022 geht es wieder aufwärts.

    • 1.242

Corona und Inflation treffen die Lebenszufriedenheit der Bremer hart. Dabei kann sich die Hanse-stadt auf eine Vielzahl von Vorteilen besinnen: Eine junge, gut ausgebildete Bevölkerung sowie einige wirtschaftsstarke Unternehmen. Insbesondere die Arbeitszufriedenheit ist in Bremen traditionell sehr hoch.

    • 579

Die objektiven Indikatoren der Sachsen zeigen nach oben. Sollte die Rezession nicht allzu heftig ausfallen, dürfte das Lebensglück in Sachsen wieder stärker zunehmen und das Corona-Tal durchschritten sein.

    • 683

Sachsen-Anhalt gehört mit Brandenburg zu den Bundesländern, die durch die Pandemie am wenigsten Lebenszufriedenheit einbüßten. 2021 zählte das Land sogar – mit Schleswig-Holstein zusammen – zu den glücklichsten Regionen Deutschlands. 2022 liegt Sachsen-Anhalt auf einem guten mittleren Platz. Vor allem die Zufriedenheit mit der Arbeit und der Familie ist hier hoch.

    • 702

Hamburg ist im Vergleich zu Bremen oder Berlin deutlich zufriedener. Das liegt an einer jungen Bevölkerung und an hohen Einkommen. Corona hat die Hamburger zwar besonders hart getroffen und die Erholung wird auch durch die Inflation gebremst. Die Hansestadt hat aber alle Voraussetzungen, um den Erholungsprozess fortzusetzen.

    • 828

Thüringen galt lange als »Glücksoase des Ostens«, doch die Corona-Pandemie traf das Land außergewöhnlich hart. Auch die Erholung verläuft schleppend. Es fehlt an wirtschaftlicher Dynamik, das Stadt-Land-Gefälle ist groß und viele Thüringer hadern mit der Situation. Lediglich mit ihrem Freizeitleben sind die Thüringer zufriedener als der gesamtdeutsche Durchschnitt.

    • 768

Seit 2018 schwächelt die Lebenszufriedenheit der Rheinland-Pfälzer. 2022 liegt sie erstaunlich niedrig. Auch in den Bereichszufriedenheiten schneiden die Rheinland-Pfälzer unterdurchschnittlich ab. Das liegt daran, dass das Land in vielen Bereichen wie Einkommen oder Gesundheit ebenfalls nur unterdurchschnittliche Werte vorweisen kann.

    • 796

Die Lebenszufriedenheit in Nordrhein-Westfalen liegt seit Mitte der 2010er-Jahre dauerhaft über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Das Münsterland und Westfalen belegen im Glücksranking der 32 Regionen sogar Spitzenplätze in Deutschland. Nordrhein-Köln schwächelt allerdings. Trotz der Aufholerfolge liegt das Lebensglück im Westen 2022 noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau.

    • 1.764

Schleswig-Holstein scheint das Glück gepachtet zu haben. Regelmäßig belegt es einen Spitzenplatz unter den glücklichsten Bundesländern – auch 2022. Zwar kostete die Pandemie auch hier viel Le-benszufriedenheit, aber die Erholung verläuft überdurchschnittlich gut. Die Norddeutschen bleiben mit ihren Familien, der Arbeit und der finanziellen Situation zufriedener als das übrige Deutschland.

    • 1.709

Die Hessen haben sich von den Tiefschlägen der Pandemie nur leicht erholt. Waren sie vor Corona noch unter den glücklichsten Bundesländern, so liegen sie 2022 unter dem Durchschnitt. Die Glücksdifferenz zwischen Nord- und Südhessen ist erstaunlich hoch. Gründe könnten die unterschiedlichen Wirtschafts- und Bevölkerungsstrukturen sein.

    • 877

Brandenburg entwickelt sich zum ostdeutschen Aufsteiger. Während der Pandemie rückte es auf Platz 4 im Glücksranking der Bundesländer. 2022 belegt es einen hervorragenden fünften Platz. Das Land ist am besten durch die Pandemie gekommen. Brandenburg profitiert besonders vom Großraum Berlin und ist auch ökonomisch im Aufwind.

    • 558

Die Lebenszufriedenheit Berlins war und ist im deutschlandweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Corona hat vor allem bei den jungen Berlinern tiefe Spuren hinterlassen und die Erholung ist noch verhalten. Doch in einigen Bereichen geht es aufwärts. Vor allem in einem Bereich haben die Berliner die Nase vorn: In ihrer Freizeitzufriedenheit.

    • 791

Nach Corona erholt sich die Lebenszufriedenheit im Saarland kaum. Die Einkommen bleiben im deutschlandweiten Vergleich gering und der Großteil des Strukturwandels in dem industriell geprägten Land steht noch aus. Positiv im Saarland bleiben aber der starke soziale Zusammenhalt und die hohe Wohneigentumsquote.

    • 620

Mecklenburg-Vorpommern ist im Bundesländer-Glücksranking 2022 mit 6,35 Punkten Schlusslicht. Vor allem die Zufriedenheit mit der Arbeit und dem Einkommen, die früher gut war, ist durch Corona gefallen. Jetzt kommt die steigende Inflation dazu. Glücklich sind die Menschen hier aber mit der Freizeit und den wunderschönen Naturlandschaften.

    • 841

Niedersachsen ist ein vielfältiges Bundesland in dem viele unterschiedliche Faktoren zur Lebenszufriedenheit beitragen. Im Süden überwiegen Gewerbe und Industrie, im mittleren Teil und Westen die Landwirtschaft und an der Nordsee der Tourismus. Dennoch ist das Glück hier sehr gleich verteilt. Im Vergleich zu Gesamtdeutschland ist Niedersachsen ein repräsentatives Abbild Deutschlands.

    • 954

Höhere Zinsen und hohe Preise: Die Finanzierung einer Immobilie wird derzeit immer teurer. Viele träumen vom Häuschen im Grünen und verschulden sich. Doch wie sieht die Glücksbilanz von Mietern und Eigentümern eigentlich aus? So viel sei verraten: Beim Kauf erleben die neuen Eigentümer ein Stimmungshoch – später folgt oft die Ernüchterung.

    • 903

Je höher der Lebensstandard, desto zufriedener sind wir mit unserem Leben. Das spricht erstmal für den Konsum. Aber Vorsicht: Weil wir vom „Konsumglück“ oft zu viel erwarten, werden wir oft enttäuscht – und übertriebene Ansprüche machen unglücklich.

    • 2.352

Die Rentner sind in den letzten beiden Jahrzehnten aktiver, gesünder und glücklicher geworden. In ihrem Wohlbefinden sind die heutigen Senioren nicht mehr mit den Senioren Anfang der 2000er-Jahre zu vergleichen. Das liegt vor allem daran, dass sie gesünder leben und mehr Sport machen.

    • 898

In der Urlaubszeit ist die Lebenszufriedenheit besonders hoch. Nach etwa vier bis sechs Wochen geht sie aber wieder auf das ursprüngliche Niveau zurück. Langfristig zeigt sich: Wer mindestens einmal pro Jahr eine einwöchige Urlaubsreise unternimmt, ist deutlich glücklicher als Menschen, die gar keinen Urlaub haben.

    • 532
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